Dienstag, 20. Mai 2014

An meine Brille

Einst war ich ein blinder Passagier,
Nun kann ich das ganz klar sehn.
Jetzt seh‘ ich so viel mehr von mir –
Und das ist so schön.

Was wär‘ ich ohne dich, oh Brille,
Die du an meiner Nase hängst?
Und du auch an meinen Ohren
Seelenruhig die Augen lenkst?

War ich früher nur ein Maulwurf,
Hab den Durchblick ich erlangt.
Früher sahen meine Augen
Nur drei Meter von dem Land.

Nur manchmal drückst du mir ein wenig
Oder du sitzt viel zu locker –
Alles das ist kein Problem mehr
Und haut mich auch nicht vom Hocker.

Nur du leistest gute Dienste,
Niemals waren wir im Streit.
Und es wär mein größter Wille,
Dass das weiterhin so bleibt!

Du bist nun mein Markenzeichen
Und mein Freund auf allen Wegen.
An dir kann man mich erkennen

Und das kann auch ich nun sehn.

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